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Dez 16

Ehrung zum Sportler des Jahres in Rapperswil-Jona

Letzten Freitag fand im Eventhouse in Rapperswil-Jona die Verleihung der Stadtpreise statt. In der Kategorie Sportler des Jahres wurde ich gewählt. Dies ist ein Preis der mir sehr viel bedeutet, denn die Konkurrenz war dieses Jahr äusserst stark. Neben Sandra Stöckli, der Diplomgewinnerin von den Paralympics in Rio, war auch der Mountainbike-Olympionike Lars Forster nominiert. Aber auch sonst war es die Krönung für eine äusserst spezielle Saison mit vielen Höhen und Tiefen.

Ausgezeichnet wurde ich von der ehemaligen SRF-Kommentatorin Regula Späni und dem Sportminister der Stadt Markus Gisler. Die Stadt ehrte neben mir die Junioren-Europameisterin im Karate Shomshanok Benz in der Kategorie Nachwuchs und die Leichtathletik-Koryphäe Cornelia Bürki für ihren Einsatz als Trainerin. Die mit dem Preis verbundene Prämie verwende ich für ein Trainingslager im Februar in Florida. Davor stehen aber noch Studiums-Prüfungen an der ZHAW statt, wo ich seit September Kommunikation und Journalismus studiere.

Ein Bericht in der Südostschweiz-Zeitung findet ihr unter diesem Link: stadtpreis2016.

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Okt 16

Nach Olympia die grosse Leere? – Nicht Wirklich

Vor ziemlich genau zwei Monaten kämpfte ich in Rio de Janeiro um olympische Ehren. Bereits mit der Teilnahme konnte ich einen Traum verwirklichen. Doch natürlich, vor Ort wollte ich mehr. Realistisch hoffte ich auf eine Top-15 Platzierung. Geträumt habe ich sogar von einem Diplom oder immerhin das beste Rennen meiner Karriere zu zeigen. Ein Rennen auf das ich noch lange stolz zurückschauen kann. Gelungen ist leider nichts von alldem. Bedingungen, die mir nicht in die Karten spielten, ein aussergewöhnlich hartes Vorlauflos, aber auch die bei Weitem nicht beste persönliche Leistung, liessen all meine Wünsche und Träume in der Lagune de Freitas untergehen. Die Enttäuschung war gross. Klar, ich wollte etwas Anderes zeigen, wenn schon mal ein paar Leute mehr zuschauen wie sonst. Doch meine Olympiageschichte ist eine andere, wie die der Meisten. Als letzter Schweizer Athlet wurde ich nachnominiert. Gerade mal zwei Wochen vor Beginn der Spiele. Ich habe zwar die ganze Saison fleissig trainiert, aber nach diversen Rückschlägen, konnte ich mein gewünschtes Rendement nicht mehr erreichen. So kam es, dass ich am Morgen des 15. August mein erstes und in Rio auch letztes Olympiarennen bestritt. Ich habe in meinen 3 Minuten und 41 Sekunden Olympia alles gegeben. Aber mein Alles war wohl nicht gut genug und so schied ich im Vorlauf aus.

Viele Sportler sprechen von der grossen Leere, die man nach Olympia erfährt und auch ich spürte so ein Gefühl. Vermutlich aber anders als viele andere Olympioniken. Denn noch kürzer wie ich mich auf diesen speziellsten Wettkampf meines Lebens vorbereiten konnte, wog die Enttäuschung danach. In meinem Heimatverein in Buochs wurde ich noch am selben Tag nach der Ankunft aus Rio geehrt und gefeiert als hätte ich etwas gewonnen. Je mehr Tage nach meinem Einsatz verstrichen sind, desto mehr ist mein Rennen in den Hintergrund gerückt. Doch die Fragen, wie es denn in Rio gewesen sei, diese sind geblieben. Und so bleibt auch mein Stolz, einen Teil davon gewesen zu sein. Ich habe den Spruch: «Dabei sein ist alles» nie wirklich gut gefunden, aber in meinem Fall stimmt er.

«Wie geht es weiter nach Olympia», war auch so eine Frage, die mir häufig gestellt wurde. Das Interesse danach ist wohl bei jedem Sportler begründet, aber für mich eine der schwierigsten Fragen überhaupt. Ich liebe das Kanufahren und deshalb war für mich immer klar, dass es nach Rio irgendwie weitergeht, auch wenn gerade das Ziel meiner Ziele erreicht wurde. Ebenso klar ist aber auch, dass ich nun ein Vollzeitstudium im Bereich «Kommunikation und Journalismus» begonnen habe. So habe ich nur einen Bruchteil der Zeit zur Verfügung um zu trainieren, wie in den Jahren vor Rio. Alles unter einen Hut zu bringen, verlangt viel Planungsfähigkeit. Die Motivation herzustellen, gestaltet mir weniger Mühe. Es gibt nichts Schöneres als am Abend übers Wasser zu gleiten und die vielen gelernten Sachen des Tages, einfach mal an Land zu lassen. Einfach so vor mich hin zu paddeln würde mich aber nicht befriedigen. Deswegen ist mein Ziel nächstes Jahr an der WM in Tschechien teilzunehmen. Dort werde ich sehen, ob ich realistisch eine zweite Olympiateilnahme anvisieren kann, um in Tokio das beste Rennen meines Lebens zu zeigen.

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10
Aug 16

Vorschau Olympiarennen

Die Reise nach Brasilien verlief einwandfrei und mein Rennkajak überstand den Lufttransport schadlos. Da ich während der Eröffnungszeremonie in der Luft war, verpasste ich diese. Die nächsten Tage bis zu meinem Olympia-Debüt nutze ich für die Akklimatisierung und die unmittelbare Wettkampfvorbereitung. Dabei sind auch noch einige harte Einheiten geplant. Neben der Formausprägung gilt es sich aber auch an die komplizierten Bedingungen zu gewöhnen. Direkt hinter der Copacabana liegt die Lagoa Rodrigo de Freitas, auf welcher wir Regatta-Kanuten und die Ruderer ihre Wettkämpfe austragen. Bei den Ruder-Rennen wurde klar ersichtlich, dass die Wettkampfstätte kein einfaches Pflaster ist. Es herrschen windige und entsprechend schwierige Bedingungen auf dem Wasser. Für mich stellt dies jedoch kein Problem dar, ganz im Gegenteil. Da ich in der Schweiz ebenfalls auf natürlichen und oft welligen Gewässern trainiere, kommen mir die harten Bedingungen entgegen. Zudem habe ich meine Wurzeln bekanntermassen im Wildwasser und kann dementsprechend mit Wellengang umgehen.

Vielleicht helfen mir die schwierigen Verhältnisse sogar, meinen Traum einer Diplomplatzierung an den Olympischen Spielen in Rio zu erreichen. Ich erreichte in den letzten drei Jahren an den Weltmeisterschaften jeweils mindestens einen 13. Rang. Entsprechend ist eine Platzierung unter den ersten 15 an den Olympischen Spielen realistisch, auch der lang ersehnte Traum eines Diploms liegt bei einem optimalen Rennverlauf in Reichweite. Den oft entscheiden die äusseren Bedingungen und die Tagesform über A- oder B-Finalteilnahme.

Die Wettkämpfe beginnen am 15. August um 15:05 Uhr Schweizer Zeit mit den Vorläufen. Kurz darauf, um 16:20 Uhr, finden die Halbfinals statt. Am 16. August um 15:04 Uhr wird das B- und um 15:12 Uhr das A-Final ausgetragen. Im Wassersportzentrum Buochs wird an beiden Tagen ein Public Viewing angeboten. Die Tore öffnen sich eine Stunde vor Wettkampfbeginn und der Eintritt ist natürlich gratis.

Meine Wettkampfdaten & Schweizer Zeit

15. August, 15 :05 Vorläufe

15. August, 16 :20 Halbfinals

16. August, 15 :04 B-Final

16. August, 15 :12 A-Final  

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31
Jul 16

I’m going to Rio

Unglaublich aber wahr, ich gehe nach Rio de Janeiro an die Olympischen Spiele. Was war das für eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich die letzten Monate durchgemacht habe. Nach dem verpassen der Olympiaquali im Mai, unter Anderem auf Grund einer Erkältung, werde ich nun nachselektioniert für die Spiele. Meine guten Ergebnisse an der WM im letzten Jahr führten zu diesem Entscheid. Ich freue mich riesig, ein Kindheitstraum wird wahr und auch meine Formkurve zeigt nach oben!!! Mehr Informationen demnächst.


Wow I got a spot for the Olympic Games in Rio! What an emotional rollercoaster it was the last months. After missing the spot in the European Qualifier last May, I do get now a reallocation Quota place. A viral infection just before the Coninental Qualification Race and my strong performances at the last World Champs were reasons why I finally can go and make my 7 years old olympic dream come true. I am looking forward so much and also my performances are getting better and better. Stay tuned!
‪#‎hardworkpaysoff‬ ‪#‎Rio2016‬ ‪#‎icfcanoesprint‬ ‪#‎swissolympicteam‬

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Mai 16

European Qualifiers Duisburg GER

Next week I will start at the European Qualifiers in Duisburg GER. It is the last chance for European paddlers to qualify for the Olympic Games in Rio de Janeiro. After the first Eight European nations qualified last year at the World Championships, there are now two tickets left in the K1 1000m. I had a good preparation all Winter in Australia and feel ready for this very important race of my career.

If you want to follow you can watch it over Livestream: http://sportdeutschland.tv/kanu/para-wm-europaeische-olympia-qualifikation_5

You find results and more information at the official website: http://kanuduisburg.de/WorldCup2016/

Timetable:

Wednesday 18.05.2016

09:34-09:48 Heats K1 1000m

12:22-12:29 Semifinals K1 1000m

Thursday 19.05.2016

09:52 Final K1 1000m (Livestream)

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Apr 16

Back in Europe

By the end of March I arrived back home after my four months Australia trip. It was nice to see my friends and family again, but on the other hand it was hard to say goodbye to so many nice and helpful people Down-Under. Especially because this four months felt like four weeks. It was definitely worth it to go there for such a long time. The training in such a great environment and tough training partners were a huge advantage for me and I enjoyed and tried to give my best every day.

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After five days being home I already packed my stuff together again. This time for a training camp in Italy with the National team. Day by day I adapted better to the time difference and the colder temperatures. After another five days there it was time for doing my first Regatta in Europe this season. In Mantova (ITA) there was a huge competition with almost 1400 athletes from 10 countries. I wanted to prove my progress I did the last months there. With winning Heat and Semifinal without going to my limit I felt very comfortable and ready for the finals on Sunday. I felt good on that day and started probably stronger than ever before. I was leading all the race, but my power disappeared for the last meters and the finish line seemed to go further away than getting closer. In the end Jost Zakrajsek from Slovenia was able to push his fore first over the line. I got second by 11 hundreds of a second. Actually a quite annoying margin in the first moment, but with a few days of distance I am happy with the weekend. I raced better than ever at this time of year. That is also needed because in four weeks the European Olympic Trials will be held in Duisburg (GER). There are two tickets left for the 1000m Kayak Men and many more guys who are asking for one of those!

Results:

K1 1000m

  1. Jost Zakrajsek SLO 3:39.34
  2. Fabio Wyss (SUI) 3:39.45
  3. Alberto Ricchetti ITA 3:41.50

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09
Mrz 16

Aussie Nationals in Perth

Mein aktueller Beitrag in der Zürichsee Zeitung: http://www.zsz.ch/blogs/frischluft/hochmut-kommt-vor-dem-fall/story/31240772

Time is passing by very quickly and this is already one of my last posts from Australia. Last week I was racing at the Aussie-Nationals. Unfortunately I couldn’t race the 1000m because it was the last domestic Trial for the Olympic Team. So I tried to race as many races as possible over the short distances. I started on Wednesday with the K1 200m. I was doing this race three weeks ago in Adelaide as well and landed in the C-Final there. In Perth I did much better and came 14th overall, with a good performance in the B-Final. The margin to the best was about 1.5 seconds less compared to Adelaide. In the K2 I paddled with Rob McIntyre as in Adelaide. We achieved the A-Final as well and came 7th in a very close race.

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On Saturday the 500m were on the program. The concurrence wasn’t as hard as over the 1000m, but there were still many National Team members on the start line. I came through the Semi’s with still having reserves for the A-Final. I was able to give everything in this A-Final. I ended up on Place 3, behind training and roommate Simon McTavish and U23 Vice-Worldchampion Bill Bain. I achieved a new PB over this distance.

In the K2 with Rob we won our Heat in a PB of 1:31.46 and with winning this we already could start recovering for our A-Final the next day. The wind turned on Sunday and we struggled to find a nice powerful stroke in the Headwind. We finished second and got beaten by a very U23 crew. I actually wanted to a gold medal in this race but on that day it wasn’t possible. The last race of that long and tough week, was the new Olympic race for 2020 the K4 500m. With a strong NSW-Crew and a good mix of young and old, sprinters and me we tried to win a medal in our first sitting together. There were a few good other crew on the line and we finally came 4th. It felt really nice setting the stroke and get pushed down the course by some strong athletes. That was my last race Down-Under. The next two weeks are packed with good aerobic sessions and slightly adapt to the training that I am used to do back in Switzerland.

Results:

K1 200m

  1. Steve Bird 34.81
  2. Dunn Callum 35.19
  3. Matt Goble 35.59

14.Fabio Wyss 37.30

K2 200m

  1. Wallace/Tame 33.59
  2. Philipps/Bird 33.84
  3. Dunn/Mc Lean 34.50
  4. Fabio Wyss/ Rob McIntyre 35.87

K1 500m

  1. Simon Mc Tavish 1:40.39
  2. Bill Bain 1:40.72
  3. Fabio Wyss 1:40.91

K2 500m

  1. Lohse/Ellis 1:38.31
  2. Fabio Wyss/ Rob McIntyre 1:40.04
  3. Ryan / Haniford 1:40.98

K4 500m

  1. Bird,Philipps,Holmes,Bowker 1:24.79
  2. Fitzsimmons,McKitterick,Duffy,Wood 1:26.53
  3. Lohse,Ellis,Goble,Dunn 1:27.23
  4. Wyss, McIntyre,Dawe,McLean 1:28.20

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21
Feb 16

Getting paid in Adelaide

Mein neuester Beitrag in der Zürichsee-Zeitung könnt ihr mit diesem Link anschauen: http://www.zsz.ch/blogs/frischluft/unterstuetzung-von-der-sanitaet/story/17725675 Hier gehts weiter auf Englisch 🙂

After some solid training and a few really good sessions during the last weeks, it was time to show what I am able to do in a competition. In Adelaide there were held the Oceania Championships one week ago. On the start line were beside the Oceanian countries a few Asian nations, Canada and of course me presenting Switzerland. It was a pretty strong field with many Olympic Champions. After not racing at my best in Penrith one month ago, I wanted to show improvement and achieve the A-Final over 1000m. Coincidentally I had a pretty similar Semifinal draw like in Penrith and had to race against the same three paddlers who beat me there one month ago. I felt really comfortable from start on and came into the lead after half of the race. I still had my reserves for a good finish and was able to push my lead over the line. I felt really relieved after that race and was satisfied that the training in the past weeks paid off.

In the A-Final there was a strong tailwind going over the course. Not my favorite conditions, but I tried not to care about and find a good rhythm. Unfortunately that was much harder and I struggled to find pressure and paddle nicely. It seemed like other paddlers had trouble with these conditions as well. I finished in fourth place and happy with this result, even if I didn’t show my best race.

I also competed in the 200m and 500m. Against the specialists in the Olympic 200m, I was without any chance, but it is still a good training for me. In the Non-Olympic event over 500m I raced K1 and K2 with Rob McIntyre. The level was not too hard over this distance but still a few good paddlers were on the line. We won our first race together in a quite good time of 1:34.32. We won it with the smallest margin of 0.01 seconds ahead of the New Zealand pair. In the K1 I finished second behind training mate Murray Stewart who won the 1000m as well.

Results:

K1 1000m

  1. Murray Stewart 3:29.87
  2. Jordan Wood 3:33.82
  3. Jacob Clear 3:34.05
  4. Fabio Wyss 3:34.73

K1 500m

  1. Murray Stewart 1:38.61
  2. Fabio Wyss 1:43.42
  3. Robert McIntyre 1:44.05

K2 500m

  1. Wyss/McIntyre 1:34.32
  2. Quickenden/Tinelly 1:34.33
  3. Davey/Pond 1:36.04

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24
Jan 16

After the race is before the race

As always first the link to read it in German: http://www.zsz.ch/blogs/frischluft/trainieren-essen-schlafen/story/20706265

The NSW-State Championships in Penrith were a very nice Regatta. My first race for a long time and I was keen on some racing again. I felt quite comfortable in the 1000m Heat and showed a good race. But as always the Semifinal is what counts and there you need to be able to race at your best. Unfortunately I did’nt do that. I was scared to go too fast in the beginning and so I guess I was going to slow. I showed a good last 250m but it was too late to achieve the first two spots and I missed my goal of racing in the A-Finals on Sunday. Straight after that I competed in the 500m Heats and Semis. It was way easier there, because more or less only NSW-Paddler raced it. So I qualified to the A-Final with a solid win in the Semi. The last race of the day was the 5000m. I kind of like to race this distance, because it is always big fun and excitement with the mass start. Unfortunately there were only a few paddlers doing it as well, so it was more sort of a training than a thrilling race. I struggled a bit with the weed on the course, but in the end won the race. Honestly I had to give much more effort into that than I wanted, but finally the day was over and I was ready to recover.

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On Sunday I first raced the B-Final over 1000m. I was paddling much more aggressive than in the Semi and pushed myself a lot. I finished in second place which is an overall 10th place. That is alright for me at the moment, but sure I want to improve for the next races. I need to find the good mixture between coolness and going as hard as possible. Probably my body need to get used to race in this time of year as well.

My 500m A-Final started quite badly. I wasn’t really ready at the start and so I didn’t feel too comfortable in the first half of the race. With a good finish I made my way to the podium and finished 3rd. Actually after that I was totally exhausted and wasn’t really looking forward to race the 200m, but I did it anyway. I came into the B-Final and finished overall 11th. Not too bad for such a Non-Sprinter like me. I think there were some agreeable results and I got a lot of feedback to work on now.

The work started again on Monday afternoon. There wasn’t really time for much resting, because from the 12th to 14th February there will be the next Regatta. In Adelaide there will be held GP2 which will be an international race and a selection race for the Australian National Team.

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10
Jan 16

Excited to race!

First of all the link to my latest Blog in the Zuerisee-Zeitung about X-Mas in Australia: http://www.zsz.ch/blogs/frischluft/weihnachten-im-sommer/story/27464847

The time here Down-Under is passing by very quickly, tomorrow my 7th week is already starting. It will be the most exciting week Down-Under so far and that really means something, because here are happening so many cool things every day. The reason is simple: from Saturday to Sunday the New South Wales States Championships will take place on the Olympic Regatta Course in Penrith. Because it is the last race before the Aussie-Trials all the National-Team paddlers will use this competition as a last test. That means I will already get a good feedback about my shape and especially how the different training here works for my paddling. Beside of all this it is also a nice experience to paddle at an Olympic Venue! The Sydney Olympics were the first I really remember and definitely motivated me, because I just started paddling in that age.
If you want to follow the races you can check out Online-Results on this Website: http://regattas.canoe.org.au/?events=1127
I will race all the distances, so that means 200m, 500m, 1000m and 5000m all in the Single Kayak. As always bet the more money on me, the longer the distance will take! Because I only know Murray Stewart and Ken Wallace from racing at Worldcups it’s very hard to predict what I can achieve here. The Australian paddlers belong to the best in the world, so first I try to achieve the Final over 1000m and then see what is possible there with a good race!

PenrithRegattaCourse